Wenn Schmerzen nicht richtig oder unzureichend behandelt werden, entstehen oft chronische Schmerzen. Chronische Schmerzen hinterlassen jedoch „Spuren“ im Schmerzgedächtnis.
Diese negativen Schmerzerfahrungen können aber auch mit positiven Erfahrungen „überschrieben“ werden. Das Schmerzgedächtnis ist jedoch relativ stabil. Es wird also einen Zeit lang dauern, damit sich die positiven Erfahrungen im Gedächtnis einprägen.
Nehmen wir mal das Beispiel einen Patienten der beim Laufen Schmerzen hat. Er nimmt automatisch eine Haltung ein um den Schmerz möglichst gering zu halten. Hier sollte man auf jeden Fall mit Medikamenten der Schmerz zuerst zum Stillstand bringen, damit der Patient schmerzfrei ist und somit sich eine positive Stimmung einprägt. Dies geschied jedoch nur über einen längeren Zeitraum hinweg. Mit der Zeit werden so die Erinnerungen an die Schmerzen in den Hintergrund gedrückt und vergessen. Bei den Schmerzpatienten ist es auch so, das sie nur darauf warten bei einer gewissen Situation oder Bewegung, das der Schmerz ausbricht. Deshalb ist unbedingt ein medikamentöses Unterdrücken der Schmerzen zu gewährleisten.
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